Grillgemüse

Grillgemüse mit Joghurt-Kräuter-Creme, fruchtig-roher Tomatensoße und Kräuter-Öl

Was wäre ein Sommer ohne Grillen? Genau, einfach langweilig! Deswegen zeige ich euch heute ein einfaches Rezept, das nicht nur schnell gemacht ist, sondern auch eine schier endlose Kombinations- und Variationsmöglichkeit bietet.

› Grillgemüse

Melanzani

Zucchini

Ochsenherzen – oder andere Tomaten

Paprika

oder was euer Herz sonst an Gemüse begehrt

 

› Joghurt-Kräuter-Creme

1 Becher Joghurt

Etwas Olivenöl

3 EL Buttermilch

1 Knoblauchzehe

Rosmarin

(Thai-)Basilikum

Wilder Thymian

Maggiekraut

Minze

Salz

Pfeffer

Chilipulver

Agavendicksaft

 

› Tomatensoße

1 Ochsenherz

5 sonnengetrocknete Tomaten

Basilikum

Thymian

Maggiekraut

Brunnenkresse

Oregano

Olivenöl

Salz

Pfeffer

Agavendicksaft

Balsamico-Essig nach Belieben

 

› Kräuter-Öl

2 Knoblauchzehen

2 Zweige Rosmarin

Gutes Olivenöl

 

Alles beginnt damit, dass das Gemüse gewaschen wird. Zucchini und Melanzani werden ohne zu zögern in Scheiben geschnitten und eingesalzen. Das Ochsenherz wird der Länge nach in 3 dicke Scheiben geschnitten und der Paprika halbiert.

Für die Joghurt-Kräuter-Creme Joghurt mit Buttermilch zärtlich glatt rühren und mit einem Schuss Olivenöl verfeinern. Auf die Knoblauchzehe muss leider ein wenig eingedroschen werden, damit man sie ihrer Schale entledigen kann. Nach getaner Arbeit hat es die Knoblauchzehe leider noch nicht überstanden – sie muss auch noch sehr fein gehackt werden. Zu guter Letzt wird sie in der Joghurtmischung ertränkt. Das gleiche Schicksal ereilt nun auch den Rosmarin, der, ebenfalls fein gehackt, im Joghurtgemisch baden darf. Das Ganze wird jetzt noch mit Salz, Pfeffer, etwas Chilipulver und einem Schuss Agavendicksaft abgeschmeckt – Knoblauch und Rosmarin sollen schließlich nicht umsonst gelitten haben!

Nun geht es dem Ochsenherz an den Kragen. Zuerst wird es in grobe Stücke geschnitten und in ein hohes Gefäß gefüllt. Ihm nach folgen die getrockneten Tomaten, eine große Handvoll Kräuterallerlei (was grad so da ist) und auch das Olivenöl. Jetzt wird alles kräftig mit dem Pürierstab traktiert. Zum Schluss noch so lange mit Salz, Pfeffer und Agavendicksaft behandeln, bis es schmeckt. Wer mag, rundet das Ganze noch mit einem Spritzer Balsamico ab.

Last but not least gibt’s nun auch noch selbstgemachtes Kräuter-Öl mit Knoblauch. Der Knoblauch kommt dabei nicht besser davon als sein vorher schon erwähnter Artgenosse – auch er wird, von der Schale befreit, in winzige Stücke gehackt. Ebenso der Rosmarin. Das ganze gibt man jetzt in eine Schüssel und bedeckt es mit ausreichend Öl. Noch eine Prise Salz dazu, und schon ist das Öl bereit zum Verzehr!

Nun heißt es ab zum Grill! Die Melanzani finden zuerst ihr Plätzchen auf dem heißen Rost. Nachdem sie sich beiderseits eine stattliche Bräunung in Streifenform zugezogen haben, dürfen sie noch ein wenig bei indirekter Hitze nachgaren. Ihren heißbegehrten Platz nehmen die Zucchini ein, die dasselbe Prozedere wie die Melanzani erwartet. Der Paprika und das Ochsenherz teilen sich nun die direkte Hitze, bis sie unter regelmäßigem Drehen und Wenden schön gar geworden sind.

Sobald alles den gewünschten Garungsgrad erreicht hat, darf endlich in jeglicher Kombination geschlemmt werden. Lasst es euch schmecken!

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