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Gedünsteter Mangold mit Kartoffelstampf und karamellisierten Schmorzwiebeln

Heute gab’s was leckeres, für das alle Zutaten aus dem Garten meiner großartigen Mutter kamen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Aber, was noch viel wichtiger ist, es kann sich auch schmecken lassen!

› Mangold

1 Bund Mangold

½ rote Zwiebel

Agavendicksaft

Salz

Pfeffer

Muskat

1 EL Mandelmus

Zitronenschale

Zitronensaft

 

› Topping

2 EL gehackte Mandeln

1 kleine Chilischote

 

› Kartoffelstampf

5 mehlig-kochende Kartoffeln

Olivenöl

Salz

Pfeffer

Muskat

1 msp. Kurkuma

 

› Schmorzwiebeln

½ rote Zwiebel

Salz

Pfeffer

Agavendicksaft

 

Wir beginnen damit, dass die Kartoffeln geschält und in möglichst gleichgroße Stücke geschnitten werden. Stellt einen Topf mit Salzwasser auf und lasst die Kartoffeln so lange darin kochen, bis sie schön gar sind.

In der Zwischenzeit wird der gründlich gewaschene Mangold in mundgerechte Stücke gehackt. Die Stiele aber nicht wegschmeißen, sondern in feine Ringe (oder halbe Ringe? Streifen? Sucht’s euch aus!) schneiden. Die rote Zwiebel wird ebenfalls fein gemacht. Gebt ein wenig Öl in eine heiße Pfanne und schubst sofort die Zwiebelstückchen und die Stielstreifen (oder Ringe oder Halbringe) hinein, rührt alles schön um, damit nichts anbrennt. Wenn alles so weit so gut ist, löscht das Ganze mit einem Spritzer Agavendicksaft ab und lasst es ein wenig karamellisieren. Gebt jetzt die Blätter hinzu, und lasst ein wenig Zitronensaft darüberträufeln, salzt noch ein wenig und dann kommt der Deckel drauf, bis der Mangold ein wenig zusammengefallen ist. Schmeckt alles mit Salz, Pfeffer, frisch geriebener Muskatnuss und Zitronenzesten ab. Zu guter Letzt macht ihr den Saft, der sich gesammelt hat, cremig – und zwar mit Mandelmus. Gebt einen großen Esslöffel davon zum Mangold und rührt so lange um, bis alles klümpchen-frei, cremig und lecker ist.

Den Mangold könnt ihr noch ein wenig aufpeppen, indem ihr ihm etwas crunchiges und etwas scharfes gebt – gehackte Mandeln, die ihr vorsichtig röstet, und eine kleine, gemeine Chilischote! Einfach in feine Ringe schneiden, darüberstreuen, fertig!

Die Salzkartoffeln sollten inzwischen auch gar sein, also fischt ihr sie aus dem Topf und gebt sie in eine große Schüssel. Gebt so viel Olivenöl dazu, wie euch beliebt. Nun stampft drauf los! Wenn der Kartoffelstampf die gewünschte Konsistenz erreicht hat, würzt noch einmal mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab, und schon ist auch das geschafft :)

Last but not least schneidet ihr die übriggebliebene Hälfte der roten Zwiebel in feine halbe Ringe. Lasst eine Pfanne heiß werden, gebt Öl hinein und auch die Zwiebeln. Vergesst nicht umzurühren, sonst war das Tränenvergießen umsonst! Wenn die Zwiebeln ein wenig Farbe bekommen haben, werden sie, wie ihre bessere Hälfte, mit Agavendicksaft abgelöscht und karamellisiert. Mit Salz und Pfeffer würzen und damit ist alles komplett! Lasst es euch schmecken!

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