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Biskuitröllchen mit sommerlicher Heidelbeer-Topfen-Füllung

Heute gab’s mal wieder etwas Süßes aus meiner Kindheit. Die kleinen Röllchen gab es bei uns im Sommer ziemlich häufig, da immer Obst zum Verarbeiten da war (wenn mein Bruder und ich es nicht schon vorher weggenascht haben).

› Für ein großes Blech Biskuit braucht man

4 Eier

5 EL Zucker

Etwas Vanillezucker

8 EL Mehl

 

› Heidelbeer-Topfen-Füllung

1 Pkg. Topfen

1 Becher Schlagobers

75 g Zucker

Etwas Vanillezucker

Rum

4 Blatt Gelatine bzw. Agar-Agar

200 g Heidelbeeren

› Für die Deko

Schokolade

Kokosöl

 

Als aller erstes kümmern wir uns um den Biskuitteig. Dafür muss natürlich der Ofen vorgeheizt werden – auf kuschlig-warme 180° bei Ober- und Unterhitze. Nun schlägt man die Eier mit den beiden Zuckersorten so lange kräftig auf, bis die Masse schön weiß, fluffig und cremig ist. Hat sie diesen Zustand erreicht, schnappt man sich ein Sieb und hebt bedächtig das Mehl unter. Nur nicht zu kräftig rühren, sonst war das viele Schlagen umsonst! Sobald das Mehl sich mit dem Zucker-Ei-Gemisch verbunden hat, streicht man alles sanft auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech, das sofort in den Ofen kommt, wo es auch 8-10 Minuten bleibt. Wenn das Biskuit dann goldbraun ist und die Küche ordentlich duftet, darf er auch schon wieder aus dem Ofen, um gleich zu einer Rolle geformt zu werden. Aber verbrennt euch nicht die Finger!

Während das Biskuit auskühlen darf, wird die Gelatine in ausreichend Wasser eingeweicht. Und es darf gleich weitergeschlagen werden – und zwar das Schlagobers. Der Vanillezucker darf dabei auch ein paar Runden mitdrehen. In einer anderen Schüssel wird inzwischen der Topfen mit dem Zucker und einem Schlückchen Rum schön glatt gerührt, bis es keine Klümpchen mehr gibt. Jetzt dürfen sich Schlagobers und Topfen verbinden, und auch die Heidelbeeren und die Gelatine, die kräftig ausgedrückt werden muss, mischen mit.

Wenn das Biskuit vollständig abgekühlt ist, darf es sich wieder ein wenig entfalten um in ca. 8 cm dicke Streifen geschnitten zu werden. Diese Streifen machen jetzt Bekanntschaft mit der Heidelbeermasse, die gleichmäßig in der Mitte ihren Platz findet. Lange war das Biskuit nicht entrollt, es wird nämlich schon wieder eingedreht, sodass die Enden eines Streifens sich berühren und so lange Rollen entstehen. Das Ganze wandert jetzt noch für 1 Stunde in den Kühlschrank, damit die Creme nicht gleich wieder herausläuft.

Sobald alles kalt ist, werden die Rollen ein wenig verniedlicht, indem sie in etwa gleichgroße Stücke zu Röllchen geschnitten werden. So sehen die kleinen Leckerbissen ja schon zum Anbeißen aus. Aber den letzten Schliff erhalten sie durch ein zartes Schokoladenmuster aus geschmolzener Zartbitterschokolade, die mit ein wenig Kokosöl glänzender, geschmeidiger und zartschmelzend wird – und eine leichte Kokosnote gibt’s noch dazu! Jetzt sind sie rundum perfekt und bereit zum Genießen, am besten mit Kaffee oder, wie in meinem Fall, Schokotee :)

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