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Apfelstrudel nach Omi’s Art

Unser Apfelbaum trägt heuer eine schwere Last an Äpfeln – ein paar hat er schon abgeschüttelt. Darum gibt es heute den weltbesten Apfelstrudel, nach dem Rezept der weltbesten Omi! :)

› Strudelteig

250 g glattes Mehl

2 EL Öl

1/8 l lauwarmes Wasser (bei Bedarf etwas mehr)

1 KL Essig

1 Prise Salz

 

› Füllung

1-½ kg Äpfel

10 dag. Geriebene und geröstete Haselnüsse

Zimtpulver

Nelkenpulver

Rohrohrzucker nach Geschmack

Rumrosinen nach Geschmack

 

Wir beginnen am besten mit dem Teig. Dafür siebt ihr das Mehl zärtlich in eine Schüssel und fügt eine Prise Salz hinzu. Mischt das Wasser mit dem Öl und dem Essig und vermischt es mit dem Mehl. Jetzt müsst ihr die Mischung mindestens 7 Minuten gut durchkneten, bis ein geschmeidiger, nicht zu zäher Teig entsteht – das ist lang, ich weiß, aber es lohnt sich! Wenn ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid, setzt ihr den Teig auf einen eingeölten Teller und bepinselt die Oberfläche liebevoll mit Öl. Wenn das geschafft ist, deckt ihr den Teller mit einer Schüssel zu (ich verwende immer eine Tupperschüssel, die kann man luftdicht verschließen und es läuft nichts aus :)) und gebt dem Teig 30 Minuten eine Auszeit.

Diese Pause dürft ihr aber nicht ungenutzt verstreichen lassen, deshalb werden jetzt die Äpfel geschält! Sobald sie nackig sind, entfernt ihr fein säuberlich die Kerne und schneidet sie in kleine Würfelchen. Lasst die Haselnüsse in die Pfanne springen bis sie goldbraun sind und gut duften. Dann gebt ihr sie zu den Äpfeln und würzt nach Belieben mit Zimt, Nelken, Zucker und Rumrosinen. Jetzt hat sich die Füllung eine Auszeit verdient.

Sobald die 30 Minuten um sind, heizt ihr den Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vor. Nun breitet ihr ein altes (oder nicht mehr benutztes) Tischtuch auf einen Tisch aus und bestäubt es mit Mehl. Legt den Teig in die Mitte und arbeitet euch langsam an den Rand, indem ihr den Teig ganz dünn auszieht. Das ist ein wenig kniffelig, aber ihr bekommt das schon hin :). Die zu dicken Enden schneidet ihr einfach ab und hebt sie auf – sie machen sich super als Einlage in meiner Serbischen Bohnensuppe! ;) Sobald der Teig dünn genug ist, beträufelt ihr ihn mit geschmolzener Margarine. Nun kommt es zum spannenden Teil – der Füllung. Bringt sie an einem Rand des Teigs so auf, dass ihr besagten Rand einmal über die Fülle schlagen könnt. Wenn das geschafft ist, rollt ihr die Füllungsrolle eng in den restlichen Teig ein – einfach immer wieder anschubsen. Jetzt hebt ihr die Rolle auf ein eingefettetes Backblech und bestreicht sie außen noch einmal mit Margarine. Fast ist es geschafft! Befüllt das Backrohr mit dem Strudel und lasst ihn dort eine gute halbe Stunde backen, bis er goldbraun ist. Esst ihn am besten warm, aber verbrennt euch nicht!

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